institut für leistungsabfall und kontemplation ist ein loser zusammenschluss von musikern, künstlern und schriftstellern, die in unregelmäßigen abständen aktionen im öffentlichen raum, sowie im museums- und galerie-kontext veranstalten. bildende kunst, musik, medien, performance fließen dabei zu einer einheit zusammen.  zentrales anliegen ist es, nur selten, dann aber heftig und/oder verstörend in erscheinung zu treten, publikumserwartungen zu enttäuschen bzw.  das publikum zu verwirren. gründer des instituts ist martin krejci, der mit seinem bruder harald krejci 1997 das klangprojekt "h-krejci-m / heavy-listening"  ins leben rief. er bezeichnet sich selbst als der "uneheliche enkel von marcel duchamps". die formel gegen irreführende leistungsvorstellungen in der kunst ist "µ---->0". einzig regelmäßige veranstaltung waren die "akademiekonzerte" an der akademie der bildenden künste münchen, die mit sebastian giussani organisiert wurden und mit  sechs veranstaltungen als institution verstanden werden müssen. martin krejci reagiert ausschließlich auf einladungen. das prinzip des wettbewerbs wird abgelehnt. seit gründung des instituts am 28. sept. 2000 führt er vereinzelt aktionen durch: u.A. in ZKMax, migrosmuseum, Ultraschall, Harry Klein Club, iwf wien, kasseler kunstverein, kunstraum innsbruck
zusammenarbeit mit thomas glatz, harald krejci, sebastian giussani, bodensatz, florian hecker,  tobias grewenig,  marion wörle,  christopher fröhlich,  andreas korte, nezaket ekici u.v.a.

1.analogue hacking (das einschleusen von selbstgedruckten postkarten in die postkartenständer der museen mit dem ziel, dass diese von touristen gekauft werden und der erlös an das museum übergeht).

2.worldwide flunserl (anbringen von kleinen aufklebern mit dem logo des instituts an allen denkbaren stellen der welt).

3.schwächeanfälle vor großen museen (für wenige sekunden liegt der künstler scheinbar ohnmächtig vor dem eingang eines museums, passanten sind oftmals verstört und wollen helfen. der schwächeanfall wird fotografisch dokumentiert).

4.negative sponsoring ( nicht die firmen unterstützen den künstler, sondern umgekehrt. m. krejci überweist  in regelmäßigen abständen oder in form von einmal-zahlungen kleinere und größere geldbeträge an die größten konzerne der welt, z.B. Telekom, Siemens, Sony, usw).

5.noizze ( zusammen mit anderen noisemusikern wird der künstler des öfteren zu musikalischen auftritten eingeladen. weil es keine proben für solche auftritte gibt, spricht martin krejci vom "öffentlichen üben". die musik steht in der tradition von minimal, elektro, noise, konzeptueller industrial musik).
  aktuell sind die auftritte des "ANTIFUN ARKESTRA" am spektakulärsten.


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